Allgemeine Geschäftsbedingungen

I. Allgemeine Regelungen

1. Veranstalter

Schlaraffenklang UG
Würzburger Straße 41
97246 Eibelstadt

E-Mail: info@schlaraffenklang.de 

Handelsregister: HRB 14918, Amtsgericht Würzburg

2. Anwendungsbereich/Vertragspartner

2.1. Das Festival (nachstehend „Schlaraffenklang Festival“) findet an dem auf der Homepage ausgewiesenen Veranstaltungsort, auf dem ersichtlich abgegrenzten Festivalgelände, statt. 

Zum Festivalgelände, das aus mehreren Arealen bestehen kann, wird lediglich mit gültiger Eintrittskarte (nachfolgend „Ticket“) Zugang gewährt. Ausnahmen gelten nur nach expliziter Absprache mit dem Veranstalter und entbinden nicht von der Ausweispflicht durch andere vereinbarte, gültige Papiere bzw. Nachweise. 

2.2. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend nur „AGB“) gelten zwischen dem Käufer eines Tickets (nachfolgend „Besucher“) und dem Veranstalter. Sofern AGB von Subunternehmen Anwendung finden und diese ihrem Inhalt nach denen der Schlaraffenklang UG widersprechen, gelten die AGB der Schlaraffenklang UG vorrangig. 

Durch den Kauf eines Tickets schließt der Besucher einen Vertrag mit der Schlaraffenklang UG und erwirbt ein Besuchsrecht der Veranstaltung. Je nach Zeitpunkt des Kaufs und Art des erworbenen Tickets oder der Buchung verfügbarer Zusatzleistungen, variieren Preis und Umfang inkludierter Leistungen.

2.3. Neben den sich aus diesen AGB ergebenden Pflichten, verpflichtet sich der Besucher auch zur Beachtung der weiteren Regeln für das Verhalten in den verschiedenen Bereichen des Schlaraffenklang Festivals, insbesondere für das eigentliche Festivalgelände. Entsprechende Regelwerke (wie z.B. eine Festplatzordnung) werden bei Bedarf rechtzeitig vor Betreten der jeweiligen Bereiche von Schlaraffenklang Festival bekannt gemacht.

Im Allgemeinen gilt jedoch: Jeder Besucher hat sich nach bestem Wissen und Gewissen zu verhalten und weder Personen- noch Sach- oder sonstigen Schaden herbeizuführen. Auf diese Weise unterstützt er die Durchführung einer friedlichen und gelungenen Veranstaltung.

2.4. Vertragliche Beziehungen kommen durch den Erwerb des Tickets ausschließlich zwischen dem Veranstalter und dem Eigentümer des Tickets zustande. 

3. Vertragsschluss

3.1 Der Verkauf von Tickets erfolgt über externe Dienstleister (nachfolgend „Ticketshops“) der Schlaraffenklang UG. Die AGB und Datenschutzerklärungen der beauftragten Unternehmen sind auf den jeweiligen Websites einsehbar und finden entsprechend Anwendung.

3.2 Die Tickets werden entweder elektronisch an den Käufer übermittelt oder diesem in Papierform zugesendet.

3.3 Der Käufer gibt mit der Betätigung des „zahlungspflichtig bestellen“-Buttons oder eines anderen der Vorschrift des § 312 j Abs. 3 BGB entsprechenden Buttons ein verbindliches Angebot ab, welches der Veranstalter mit Versand der Buchungsbestätigung per E-Mail bzw. durch den sofortigen Versand der print@home-Tickets über E-Mail annimmt. 

4. Weiterverkaufsverbot/Verbot der Abänderung von Tickets/Vertragsstrafe/ Tickets als Preis bei Gewinnspielen

4.1. Der Besucher ist nur berechtigt, die Tickets für ausschließlich private Zwecke zu nutzen. Jegliche/r gewerbliche Weiterverkauf/Weitergabe der erworbenen Tickets ohne die Einholung einer vorherigen Zustimmung durch den Veranstalter ist verboten. 

4.2. Das Präparieren des Tickets (z.B. Aufdrucken, Abändern oder sonstige Arten der Veränderung des Tickets) zum Zwecke der Täuschung ist verboten. 

4.3 Die Tickets sind personalisiert. Die Personalisierung ist während des Bestellvorganges auf den dafür vorgesehenen Seiten der externen Dienstleister bzw. in deren Ticketshops vorzunehmen. Die Eintrittsberechtigung ist nur unter den nachfolgenden Bedingungen auf Dritte übertragbar: 

4.3.1 Der Dritte darf die Eintrittsberechtigung nicht ohne Zustimmung des Veranstalters als Preis bei einem Gewinnspiel oder Preisausschreiben oder sonst zu Werbezwecken einsetzen und muss alle Rechte und Pflichten aus dem Veranstaltungsbesuchsvertrag – einschließlich des Weiterverkaufsverbots – übernehmen. 

4.3.2 Die Personalisierung gekaufter Tickets kann bei Bedarf im Ticketshop im Vorfeld der Veranstaltung noch verändert werden. 

4.3.3 Ein Weiterverkauf von Tickets darf lediglich über Websites von durch den Veranstalter beauftragten Unternehmen oder die Facebookseite des Veranstalters erfolgen.

4.3.4 Nur bei Übereinstimmung der Personalien von Ticket und Personalausweis wird einer Person Einlass zum Festivalgelände gewährt.

4.4. Jeder Besucher, der Tickets unter Verstoß gegen die vorstehenden Zustimmungsvoraussetzungen/Verbote weiterverkauft, weitergibt, verlost oder im Sinne von Ziffer 4.2 präpariert, ist verpflichtet, dem Veranstalter eine angemessene, durch den Veranstalter nach billigem Ermessen festzusetzende und gerichtlich zu überprüfende Vertragsstrafe in Höhe von bis zu €2.500,00 je vertragswidrig angebotenem, verlosten oder präparierten Ticket bzw. Besuchsrecht zu zahlen. Dem Veranstalter bleibt die Geltendmachung eines höheren Schadens unter Anrechnung der Vertragsstrafe vorbehalten. Der Veranstalter ist in derartigen Fällen weiter berechtigt, das betroffene Ticket einzuziehen oder Besuchsrecht zu widerrufen. 

5. Anreise

5.1 Die Anreise zum Festivalgelände ebenso wie das Parken erfolgt auf eigene Gefahr. Der Umwelt zuliebe, benutzen Sie bitte die öffentlichen Verkehrsmittel.

6. Zutritt zum Festivalgelände

6.1. Zutritt zum Festivalgelände erhalten nur Besucher, die über ein gültiges Ticket verfügen und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Beim Einlass ist das Ticket und der gültige Personalausweis vorzuzeigen. Auch ein Wiedereinlass nach Verlassen des Festivalgeländes kann nur mit gültigem Ticket in Verbindung mit einem gültigen Personalausweis gewährt werden. 

6.1.1 Der (Wieder-)Einlass kann zeitweise, z.B. aufgrund von Sicherheitsbedenken oder aus anderen schwerwiegenden Gründen, ausgesetzt werden.

6.2. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, Besuchern den Zutritt zu dem Festivalgelände aus wichtigem Grund zu verwehren. Als wichtiger Grund gilt insbesondere, aber nicht ausschließlich, das Mitführen von verbotenen Gegenständen im Sinne von Ziffer 7.1, ein offensichtlich stark alkoholisierter Zustand des Besuchers, wenn der Besucher offensichtlich unter Drogeneinfluss steht oder eine offensichtlich homophobe, sexistische, rassistische oder menschenverachtende Einstellung hat. Bei Verletzung des Jugendschutzes wird der Einlass ebenso verweigert (Ziffer 9). Besteht ein wichtiger Grund für die Verweigerung des Einlasses, verliert das Ticket des Besuchers seine Gültigkeit; der Ticketpreis wird nicht erstattet. 

6.3. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, Besucher, die auf dem Festivalgelände ohne entsprechende Legitimation angetroffen werden, des gesamten Festivalgeländes zu verweisen. Ein Anspruch auf Rückerstattung des Eintrittsgeldes besteht nicht. 

7. Verbotene Gegenstände/Einlasskontrolle

7.1. Auf dem gesamten Festivalgelände sind verboten: Drogen und Rauschmittel, mitgebrachte Glasflaschen jeder Art und Form, Shishas mit Glas-Bowl, sonstige Glasbehälter, Tiere/Haustiere, Waffen aller Art (auch im technischen Sinne), ohne schriftliche Vereinbarung mitgebrachte professionelle Foto-, Film-, Videokameras und Tonbandgeräte, Drohnen, pyrotechnische Gegenstände, Laserpointer, Fackeln, Aggregate und Autobatterien, Spiritus, Benzin oder andere brennbare Flüssigkeiten, Gaskartuschen, Trockeneis, Wunderkerzen, Himmelslaternen, Vuvuzelas, Megaphone, kommerzielle, politische oder religiöse Gegenstände aller Art, einschließlich Banner, Schilder, Symbole oder Flugblätter, Mannschaftszelte ab 8 Personen, Möbel und als Sperrmüll identifizierbare Gegenstände sowie spitze bzw. gefährliche Gegenstände jeglicher Art. 

Zusätzlich sind auf dem Gelände des Schlaraffenklang Festivals Plastikbehälter und Dosen (Behältnisse aller Art, auch Trinkrucksäcke) verboten, soweit sie nicht vom Veranstalter oder durch den Veranstalter lizensierten Händlern zur Ausgabe von Speisen und Getränken genutzt werden. 

7.2. Am Einlass werden Sicherheitskontrollen (Leibes- und Taschenvisitation eingeschlossen) durch das Ordnungspersonal des Veranstalters durchgeführt. Das Ordnungspersonal ist berechtigt, eine Leibes- sowie Taschenvisitation durchzuführen. Der Besucher erklärt sich hiermit einverstanden. Den Anweisungen des Ordnungspersonals ist Folge zu leisten. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, bei Nichtbeachtung einen sofortigen Verweis auszusprechen. 

7.3. Verbotene Gegenstände müssen vor Einlass entsorgt oder von dem Besucher außerhalb des Festivalgeländes verwahrt werden. Der Veranstalter weist ausdrücklich darauf hin, dass keine Möglichkeit besteht, Gegenstände aus den Entsorgungscontainern wieder herauszunehmen. Verbotene Gegenstände dürfen nicht in Schließfächern deponiert werden. Ein Anspruch auf Rückerstattung des Eintrittsgeldes besteht nicht.

8. Hausrecht/Verhaltensregeln/Fotografieren und Filmen

8.1. Das Hausrecht wird vom Veranstalter, bzw. durch beauftragte Dritte, denen die Ausübung des Hausrechts zusteht, ausgeübt. Den Weisungen des Personals ist Folge zu leisten. Ergänzend können für die einzelnen Bereiche des Schlaraffenklang Festivals besondere Verhaltensordnungen gelten, die den Benutzern dieser Bereiche, z.B. durch Aushänge, bekannt gemacht werden. 

8.2. Den Besuchern ist es insbesondere untersagt:

8.2.1. verbotene Gegenstände im Sinne von Ziffer 7.1 mitzuführen; 

8.2.2. körperliche Gewalt gegen andere Besucher, Personal oder sonstige Dritte auszuüben; 

8.2.3. Gegenstände auf die Bühnen, auf das Personal oder andere Besucher zu werfen; 

8.2.4. außerhalb der Toiletten zu urinieren oder die Notdurft zu verrichten; 

8.2.5. bauliche Anlagen, Wände, Sachen etc. zu bemalen, zu besprühen oder zu beschmutzen; 

8.2.6. ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Veranstalters gewerblich Handel zu treiben, Marketingaktionen oder Werbemaßnahmen durchzuführen. Werbemaßnahmen gleich welcher Art, d.h. Bewerbung eines Produkts, einer Dienstleistung, eines Unternehmens oder einer Marke, sowie das Anbringen von Dekorationen und sonstigen Gegenständen sind auf dem gesamten Festivalgelände grundsätzlich untersagt bzw. nur nach schriftlicher Vereinbarung erlaubt. Im Falle einer Zuwiderhandlung wird die Aktion dem Veranlasser in Rechnung gestellt. Dabei wird der Wert eines vergleichbaren Sponsoringvertrages zugrunde gelegt. Der Veranstalter behält sich darüber hinaus das Recht vor, einen weitergehenden Schadensersatz geltend zu machen. Im Rahmen des Möglichen sind alle bereits ergriffenen Maßnahmen rückgängig zu machen. 

8.2.7. Bereiche und Räume zu betreten, die für Besucher nicht freigegeben sind, und auf die Bühnen, Zelte, Traversen oder ähnliches zu klettern; 

8.2.8. das so genannte Stage-Diving, Crowd-Surfing und Pogen. 

8.3. Das Fotografieren sowie Ton-, Film-, Digital- und Videoaufnahmen für den privaten Gebrauch ist gestattet. Die Persönlichkeitsrechte Dritter sind dabei jederzeit zu wahren. 

8.3.1 Das Mitbringen von professionellen Tonbandgeräten und professionellen Foto-, Film-, Video- und Digitalkameras ist grundsätzlich nicht gestattet. Missbrauch wird strafrechtlich verfolgt. Erlaubt sind einfache Digitalkameras ohne wechselbare Objektive sowie GoPros (keine Profiausrüstung, keine Filmkameras). 

8.4. Besucher, die gegen die vorstehenden Verhaltensregeln oder gegen Verhaltensgebote verstoßen oder verstoßen haben, kann der Veranstalter vom Festivalgelände verweisen und Hausverbot erteilen. Begeht ein Besucher auf dem Schlaraffenklang Festival eine Straftat (z.B. Handel mit Betäubungsmitteln, Körperverletzung, Diebstahl oder sexuelle Nötigung), wird der Besucher sofort und ohne Vorwarnung von dem Festivalgelände verwiesen und der Sachverhalt wird bei den Strafverfolgungsbehörden zur Anzeige gebracht. 

8.4.1. Besteht einer der vorgenannten wichtigen Gründe, wird der Besucher vom Veranstaltungsort verwiesen und verliert das Ticket seine Gültigkeit; der Eintrittspreis wird nicht erstattet. Ein Besucher, der schuldhaft gegen diese AGB oder eine etwaige, ihm rechtzeitig bekanntgemachte Verhaltensordnung verstößt, ist dem Veranstalter zum Ersatz eines dem Veranstalter dadurch entstehenden Schadens verpflichtet.

9. Jugendschutz

9.1. Für das gesamte Festivalgelände gelten die Bestimmungen des Gesetzes zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit. 

9.2. Abweichend vom Jugendschutzgesetz ist der Eintritt zum Festivalgelände erst ab 18 Jahren und Kinder/Jugendliche unter 18 Jahren haben auch in Begleitung eines Erziehungsberechtigten keinen Zutritt. 

10. Gesundheitsbeeinträchtigung durch Lautstärke

10.1 Dem Besucher ist bewusst, dass auf dem Festivalgelände, insbesondere vor den Bühnen, eine besondere Lautstärke herrscht und die Gefahr von möglichen Gesundheitsschäden, insbesondere von Hörschäden, besteht. Der Veranstalter bemüht sich durch geeignete technische Ausstattung und Lautstärkebegrenzung dafür zu sorgen, dass die Beeinträchtigung der Besucher durch den Schallpegel der Performances, die bei derartigen Veranstaltungen üblichen Werte nicht unzumutbar überschreitet. Es wird unabhängig davon dringend empfohlen, Ohrstöpsel zu verwenden, insbesondere beim Aufenthalt in der Nähe von Lautsprecherboxen sowie einen Platz vor den jeweiligen Bühnen zu wählen, der den individuellen Hörgewohnheiten zuträglich ist. Für mögliche gesundheitliche Probleme oder Schäden haftet der Besucher selbst.

11. Ablauf der Veranstaltung/Programmänderungen

11.1. Der Veranstalter hat keinerlei Einfluss auf die Gestaltung, die Länge und den Inhalt der einzelnen Darbietungen und übernimmt daher gegenüber dem Besucher hierfür keine Haftung. 

11.2. Das Ticket berechtigt zum Zutritt zum Festivalgelände und Besuch der darauf stattfindenden Darbietungen. Im Fall von Programmänderungen, der Absage einzelner Shows, Streichung einzelner Konzerte und Künstlern aus dem Programm hat der Besucher daher keine Ansprüche gegen den Veranstalter, solange der Gesamtcharakter des Schlaraffenklang Festivals gewahrt bleibt. Verspätungen und Verlegungen einzelner Programmpunkte sind vom Besucher hinzunehmen. 

11.3 Der Veranstalter wird Programmänderungen auf seiner Webseite
unter www.schlaraffenklang-festival.de sowie den entsprechenden Social-Media-Kanälen bekanntmachen.

12. Verlegung der Veranstaltung/Absage der Veranstaltung/Höhere Gewalt

12.1. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die Veranstaltung aus wichtigem Grund örtlich und/oder terminlich zu verlegen oder abzusagen. In diesem Fall besteht ein Rückerstattungsanspruch nur begrenzt auf den Nennwert des Tickets und nur bis zum Veranstaltungstermin. Ein darüber hinaus gehender Schadensersatzanspruch besteht nicht. Absagen oder Änderungen werden durch den Veranstalter so früh wie möglich bekannt gegeben und können auch noch nach Beginn des Festivals aus wichtigem Grund stattfinden. Änderungen während des Festivals werden vom Veranstalter auf den Leinwänden und durch Aushänge bekannt gegeben. Hieraus können seitens des Festivalbesuchers keine Ansprüche jedweder Art abgeleitet werden, es sei denn, der Veranstalter handelt grob fahrlässig oder mit Vorsatz. 

Ergänzend gelten die aktuellen Aushänge und die Anweisungen des Ordnungspersonals vor Ort. 

12.2. Das Schlaraffenklang Festival findet bei jeder Witterung statt. Sollten die Witterungsumstände jedoch eine Gefahr für Leib, Leben oder Gesundheit der Besucher, Künstler und/oder des Personals begründen, kann der Veranstalter das Schlaraffenklang Festival sofort abbrechen. 

12.3. Wird aus Witterungsgründen oder aufgrund einer behördlichen Anordnung oder gerichtlichen Entscheidung oder aufgrund sonstiger unvorhersehbarer und unverschuldeter Umstände eine von dem Veranstalter zu erbringende Leistung unmöglich oder verzögert (z.B. Arbeitskämpfe, Betriebsstörungen, Transporthindernisse, behördliche Maßnahmen – jeweils auch bei den Vertragspartnern des Veranstalters), so ist der Veranstalter berechtigt, die Veranstaltung abzusagen; eine Erstattung des Eintrittskartenpreises ist in diesem Fall ausgeschlossen. 

12.4. Eine Haftung für Folgeschäden aufgrund der Verschiebung und Absage der Veranstaltung ist ausgeschlossen.

13. Haftung

13.1. Der Veranstalter haftet nicht für beschädigte, verloren gegangene, gestohlene oder sonst abhanden gekommene Gegenstände. 

13.2. Ein für den Fall schuldhafter Pflichtverletzung oder aus sonstigen Rechtsgründen entstehender Anspruch auf Schadensersatz durch einen Besucher, wird zugunsten des Veranstalters dahingehend begrenzt, dass Letzterer lediglich wie folgt haftet:

a. in voller Schadenhöhe nur bei grobem Verschulden im Sinne von § 309 Nr. 7 b BGB (Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit) des Veranstalters, seiner Organe oder leitenden Angestellten, 

b. dem Grunde nach bei jeder schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, wobei unter wesentlichen Vertragspflichten solche zu verstehen sind, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet, 

c. außerhalb solcher Pflichten dem Grunde nach nur für grobes Verschulden im Sinne von § 309 Nr. 7 b BGB für Erfüllungsgehilfen. Der Höhe nach haftet der Veranstalter in den Fällen b. und c. nur für Ersatz des voraussehbaren vertragstypischen Schadens. 

13.3. Die in den Fällen a. bis c. geregelten Haftungsausschlüsse und – beschränkungen gelten nicht im Fall der Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit einer Sache im Sinne des § 444 BGB, im Fall des arglistigen Verschweigens eines Mangels, im Fall von Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit eines Menschen, sofern der Veranstalter die dazu führende Pflichtverletzung zu vertreten hat, sowie im Fall einer zwingenden Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz oder im Fall der Übernahme des Beschaffungsrisikos im Sinne von § 276 BGB. Insoweit wird klargestellt, dass der Veranstalter das Beschaffungsrisiko nur bei ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung im Sinne einer ausdrücklichen verschuldensunabhängigen Verantwortlichkeit trägt. 

13.4. Der Veranstalter übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Aussagen des Ordnungs- und Servicepersonals sowie von ihm nicht unmittelbar autorisierten Angaben in Social-Media-Kanälen.

14. Recht am eigenen Bild, Bild-, Video- und Tonrechte

15. Pfandsammeln

15.1 Auf dem gesamten Festivalgelände ist das professionelle Sammeln von Pfandflaschen strengstens verboten und wird strafrechtlich verfolgt. Zur Verhinderung des professionellen Pfandsammelns auf dem Festivalgelände können an den dort befindlichen Bars maximal 10 Gebinde zur gleichen Zeit eingetauscht werden.

16. Anwendbares Recht, Salvatorische Klausel

15.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen unterliegen deutschem Recht. 

15.2. Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so gilt § 306 BGB.